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2003-10-17 - 13:14 Evanescence in Paris Gestern war ich also auf dem Evanescence Konzert in Paris. Ein gelungener Abschluss meiner drei Paris-Konzerte. :-) Ich konnte einen Stehplatz etwa in der 9. Reihe ergattern, hatte aber auf Grund dessen, dass die Franzosen etwas kleiner sind (vor allem wenn sie überwiegend weibliche Teenies sind), eine sehr gute Sicht auf die Bühne. Erst traten zwei Vorgruppen auf (Revis und Finger Eleven), bevor dann Evanescence loslegte. Leider konnte man Amy's Stimme bei den lauten Stücken kaum vernehmen. Das sollte sich bei den ruhigeren aber deutlich ändern. Und nicht nur deshalb waren mir die ruhigeren Songs lieber. Nein, bei den gitarrenlastigen Liedern musste selbst ich (mit 1,86 m und etwa 82 kg mindestens einen Kopf größer und fast doppelt so schwer wie viele der um mich herumstehenden Konzertbesucher) aufpassen, dass ich nicht von der entfesselten Masse umgerissen wurde. Irgendwie grenzt es für mich schon an ein Wunder, dass niemand - zumindest habe ich nichts dergleichen mitbekommen - umgefallen ist und zertrampelt wurde... Die Stimmung war jedenfalls echt genial. Leider hat Evanescence mit gerade mal etwa 70 Minuten nicht besonders lang gespielt, aber ehrlich gesagt, hätte ich es wahrscheinlich auch gar nicht viel länger ausgehalten. Vielleicht werde ich halt doch langsam zu alt für solche Späße... ;-) Nach dem Konzert, das gegen 22:20 Uhr aufhörte, habe ich dann mal wieder den Hinterausgang gesucht (und auch gefunden) und habe dort in der Kälte (und weiterhin stehend) auf Evanescence gewartet. Gegen 23:35 Uhr kam dann endlich Ben (der Gitarrist und Songschreiber von Evanescence) raus zu den etwa 14 übriggebliebenen wartenden Fans. Er war sehr freundlich, nahm sich für jeden Zeit, erfüllte alle Autogrammwünsche, ließ sich mit einigen (z.B. auch mit mir) zusammen fotografieren und verteilte an die Teenie-Mädels sogar auch Küsschen... Auf meinen speziellen Wunsch hin, schrieb er sogar eine Widmung für meine Schwester, die ja eigentlich auch mitkommen wollte, aber leider immer noch im Krankenhaus liegt, auf das Konzertticket: "To: N. - sorry we missed you!". Amy (die Sängerin) ließ sich leider etwas mehr Zeit. Zu viel Zeit für mich, da ich unbedingt um 0:11 Uhr meine letzte Metro erwischen musste, um noch nach Hause zu kommen. Gegen 0:03 Uhr bin ich dann zur Metrostation gerannt, ohne noch ein Autogramm und/oder ein (gemeinsames) Foto von ihr (mit mir) zu ergattern. Trotzdem war es alles in allem ein sehr gelungener Abend.
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